Chrom-Picolinat

Chrom Picolinat ist aufgrund seiner Stoffwechsel unterstützenden Funktion multifunktional einsetzbar, es wird jedoch hauptsächlich zur Blutzuckerregulation und zur Senkung des Hungergefühls eingesetzt.

Gerade für Übergewichtige und Menschen mit hohem Blutzucker kann Chrom daher von großer Bedeutung sein.

Chrom Picolinat gegen Übergewicht und Diabetes

Kommt es bei Ihnen auch oft vor, dass Sie dem Griff in die Süßigkeiten-Schublade nur schwer widerstehen kannst und leiden sie eventuell bereits an einem erhöhten Blutzuckerspiegel? Dann sollten Sie sich intensiv mit dem Thema Chrom Picolinat befassen, denn das Spurenelement kann helfen der süßen Sünde zu widerstehen und reguliert sogar den Blutzucker.

Seine Funktion im Stoffwechsel ist dabei auch für Personen interessant, die mit dem Rauchen aufhören wollen und in der Folge häufig einen Ersatz in Schokolade, Gummibärchen und Co. finden.

Blutzuckerregulation Diabetesschutz mit Chrom

Insulin ist ein unersetzliches Hormon für den Körper das in der Bauchspeicheldrüse produziert wird. Es reguliert unsere Blutzuckerwerte indem es die Glucose (Zucker) mittels eines Schlüssel-Schloss-Prinzips zur Energiegewinnung in die Zellen transportiert.

Dieser Vorgang funktioniert jedoch nur, wenn ausreichend Chrom im Körper vorhanden ist, da Chrom als eine Art Türöffner funktioniert. Besteht ein Chrom Mangel, gelangt die Glucose nicht in die Zelle und der Blutzucker steigt.

In einem frühen Stadium einer Diabetes kann eine Anwendung von Chrom Picolinat insofern sehr hilfreich sein und therapeutische Erfolge erzielen. Erneut gilt hier der Grundsatz „Vorbeugung ist die beste Medizin“.

Chrom Picolinat – Der Sättigungsbeschleuniger

Wenn unser Körper ausreichend mit dem Spurenelement Chrom versorgt ist, wirkt sich dies auf die Nahrungsaufnahme und auf unser Sättigungsgefühl aus. In einer Studie wurden 40 übergewichtige Frauen über einen Zeitraum von acht Wochen täglich 1 mg Chrom Picolinat verabreicht. Das Ergebnis war eine reduzierte Nahrungsaufnahme und ein geringeres Hungergefühl, vor allem zwischen den Mahlzeiten.

Aus anderen Experimenten mit Tieren ist hervorgegangen, dass sich Chrom besonders bei von Adipositas betroffenen Patienten direkt auf das Sättigungsgefühl im Gehirn auswirkt.

Untersuchungen lassen die Vermutung zu, dass die Wirkung von Chrom auf das Gehirn auf eine größere Verfügbarkeit von Tryptophan zurückzuführen ist, eine für die Serotonin-Synthese verantwortliche Aminosäure. Serotonin wiederum dämpft das Hungergefühl. Eine Untersuchung hat ergeben, dass durch die Zugabe von Chrom Picolinat der freie Anteil von Tryptophan im Blut erhöht wird, was in der Folge die Serotonin-Synthese verbessert und das Hungergefühl dämpft.

Ernährung mit Chrom

Trotz des Wissens um die Bedeutung von Chrom ist unsere derzeitige Ernährungsweise denkbar ungeeignet, um Chrom aufzunehmen, denn das wertvolle Spurenelement kommt hauptsächlich in Vollkornprodukten vor, die immer seltener in unserer Ernährung auftauchen.

Gesunden Erwachsenen wird eine tägliche Aufnahme von 100mcg Chrom empfohlen, während alten Menschen und Diabetikern sogar zu 300mcg geraten wird.

Das Problem dabei ist, dass man für 100mcg Chrom täglich 8.000 Kalorien an kohlehydrathaltigen Speisen aus Weizen- oder Weißmehl zu sich nehmen müsste. Das kann nicht funktionieren.

Es bedarf insofern einer gravierenden Ernährungsumstellung oder einer anderen Aufnahmequelle. Dies könnte z.B. das Nahrungsergänzungsmittel Chrom Picolinat sein.

Gehemmte Chrom Aufnahme

Ein weiteres Problem ist, dass viele Menschen Chrom nur schwer aus Lebensmitteln herauszuziehen und aufnehmen können. Das kann diverse Gründe haben, einer davon ist hoher Blutzucker.

Menschen mit einem hohen Blutzuckerspiegel waschen das Chrom bei der Nahrungsaufnahme förmlich aus ihrem Körper heraus und können es so schlecht aufnehmen. Dies wiederum bedingt einen Teufelskreis, da gerade sie Chrom zur Insulinsynthese so bitter nötig hätten.

Genau hier sollte man deshalb die Einnahme von Nahrungsergänzungsmitteln in Erwägung ziehen.

Nahrungsergänzung: Warum man das Picolinat braucht

Picolinat steht für die organische Verbindung Picolinsäure. Versuche haben gezeigt, dass der menschliche Körper Chrom besser aufnehmen kann, wenn es an Picolinsäure gebunden wird.

Deswegen gilt Chrom Picolinat als aktivste Form von Chrom im Körper. So ist auch sichergestellt, dass Menschen mit hohem Blutzucker das Mineral aufnehmen können.

Sie wollen mit dem Rauchen aufhören? Chrom wirkt unterstützend!

Haben Sie schon mit dem Rauchen aufgehört oder wollen Sie aufhören? Chrom kann dabei helfen, da es die Eigenschaft besitzt Heißhungerattacken oder Lust auf Süßigkeiten zwischen den Mahlzeiten zu reduzieren. Gerade Raucher, die versuchen von der Droge loszukommen, sind anfällig für Adipositas und Übergewicht.

Studien zeigen, dass Männer und Frauen zwischen drei und vier Kilo zunehmen, wenn sie mit dem Rauchen aufhören. Das hat folgende Ursachen: Nach der Aufgabe des Rauchens fehlt die „Ersatzdroge“ die Befriedigung verschafft. Ausgelöst wird das durch den Botenstoff Dopamin. Ein weiterer Aspekt ist, dass Raucher nicht so empfindlich gegen Insulin sind, d.h. wenn sie mit dem Rauchen aufhören, steigt ihre Insulin-Empfindlichkeit und sie bekommen schneller Hunger.

Chrom kann Sie hierbei unterstützen und hilft Ihnen die Süßigkeiten in der Schublade zu lassen. Bereits nach wenigen Tagen bis Wochen nach Beginn der Chromeinnahme stellt sich eine Verbesserung des Blutzuckerspiegels und des Insulinspiegels ein. Die Verbesserungen der Cholesterin- und Triglyzeridwerte brauchen etwas länger.

Was Chrom mit Insulin und DHEA zu tun hat.

Chrom steigert die Wirksamkeit von Insulin und damit auch die Immunfunktionen. Dabei werden unterschiedliche immunrelevante Prozesse unterstützt. Ein Beispiel dafür ist die Steuerung der Hormone Interleukin und Interferon. Diese Hormone sind zuständig für die Aktivierung der weißen Blutkörperchen.

Wenn der Organismus genügend Chrom aufnimmt, braucht er weniger Insulin und die Blutcholesterin- und Triglyzeridwerte verbessern sich stark. Es wurde festgestellt, dass Chrom an Insulin „andockt“ um damit die Hauptfähigkeit des Hormons signifikant zu verstärken. Die Hauptfähigkeit ist, Glukose in Kohlendioxyd umzuwandeln.

Chrom kann helfen Alterungserscheinungen zu reduzieren, bzw. sie abschwächen und hinauszögern, denn es steigert die Bildung des Hormons DHEA, was altershemmend wirkt. Wenn der Insulinspiegel zu hoch ist, wird die Produktion von DHEA gehemmt. Dabei wird ein Enzym unterdrückt, welches die Vorstufe von DHEA in dieses Hormon umändert. Deshalb fördert die Zufuhr von Chrom Picolinat die DHEA-Produktion.

Bei einem Test der an übergewichtigen Frauen nach den Wechseljahren durchgeführt wurde, stellte man fest, dass die zuvor tägliche Einnahme von 200mcg Chrom bei Absetzen zu einem sinkenden DHEA-Wert von 10 Prozent führte. Diese Werte stellen sich nach vier bis sechs Monaten ein.

Quelle (adaptiert): https://www.aktiv-für-gesundheit.de/mineralien/chrom-picolinat/

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