Darm Intensiv

Extra hoch dosiert mit 4 Aktivkulturen – für eine Darmflora im Gleichgewicht!

Hinweis: Nicht in heiße Getränke einrühren!

Lactobazillen

Die Milchsäurebakterien (Lactobacillales) oder Laktobazillen bilden eine Familie von grampositiven, stets anaeroben aber meist aerotoleranten Bakterien, die sich dadurch auszeichnen, dass sie Zucker zu Milchsäure abbauen und sind zu finden:

  • im Darm und Schleimhäuten von Säugetieren
  • in lebenden oder sich zersetzenden Pflanzen
  • in Milch und allen Orten, die mit Milch in Berührung kommen

Maschinengemolkene Milch enthält etwa tausend bis zehntausend Keime pro Milliliter, wobei ein Viertel bis die Hälfte davon Milchsäurebakterien sind. In warmer Umgebung (20 bis 30 °C) wird unbehandelte Milch nach etwa zehn Stunden mit etwa einer Millionen Keimen pro Milliliter sauer. Durch die Säure wird das Milcheiweiß ausgefällt, so dass eine Verdickung der Milch eintritt. Frischmilch wird deshalb sofort nach dem Melken auf etwa 4 °C gekühlt, da dies das Bakterienwachstum hemmt.

Verschiedene Arten und Unterarten (Stämme) der Milchsäurebakterien werden zur Konservierung von Lebensmitteln, z. B. Joghurt, Kefir, Sauermilch, aber auch im Sauerkraut und beim Backen z. B. im Sauerteig eingesetzt.

Milchsäurebakterien gehören zu den wichtigsten Vertretern der menschlichen Darmflora, sowie der Vaginalflora. Einige Arten sind Krankheitserreger oder an der Entstehung von Karies beteiligt. Lactobacillus acidophilus ist das Bakterium, das unseren Dünndarm bewohnt und maßgebend ist für ein gesundes Milieu in der Gegend, damit die Nährstoffe richtig absorbiert werden können.

Lactobacillus acidophilus, als Supplement mit lebendigen Kulturen verabreicht, kann die Häufigkeit und den Schweregrad von Aphthen vermindern. Spülen Sie mit flüssigen Acidophilus-Supplementen oder lösen Sie eine Tablette in Milch auf und spülen Sie mit dieser Zubereitung drei- bis viermal täglich gründlich den Mund. Menschen mit Aphthen können sich auch Abhilfe schaffen, indem sie Joghurt essen, das Bakterien enthält, die Lactobacillus acidophilus ähneln – beim Essen sollte das Joghurt im Mund „umhergespült“ werden.

Präparate mit Lactobacillus acidophilus können ebenfalls helfen, die Darmfunktion wieder aufzubauen und Verstopfung zu mildern.

Bifidobakterien

Gesunde Darmbakterien können die Beschwerden bei Verstopfungen verringern. Das gilt speziell für Bifidobakterien.

Die Zahl der Menschen, die an chronischer Verstopfung leiden, wird auf rund 14 Prozent geschätzt. Auf Dauer mindert die Obstipation die Lebensqualität und belastet die körperlichen und psychischen Funktionen. Für die Beseitigung der Beschwerden gibt es eine Reihe von Medikamenten (Laxantien etc.), die teilweise auch im Rahmen der Selbstmedikation angeboten werden. Viele Menschen nehmen sie jedoch nicht gern ein.

Eine Alternative könnte die Einnahme von Probiotika sein, die im Darm gesunde Bakterien bereitstellen. In einer Meta-Analyse wurde die Wirkung von Probiotika bei Verstopfungen untersucht. Das betraf den Einfluss auf die Zeit der Darmpassage, die Stuhlfrequenz und weitere Symptome der Verstopfung.

Ausgewertet wurden 14 relevante Studien mit knapp 1.200 erwachsenen Teilnehmern, in denen Probiotika bei Obstipation eingenommen wurden. Die gesunden Darmbakterien reduzierten die Darmpassage im Durchschnitt um rund 12 Stunden und erhöhten die Stuhlfrequenz um 1,3 Darmbewegungen pro Woche, auch die Stuhlkonsistenz verbesserte sich.

Allerdings schnitten nicht alle untersuchten Darmbakterien auf gleiche Weise ab. So zeigten sich beim Lactobacillus casei Shirota keine signifikanten Wirkungen auf die Obstipation.

Die Verbesserung war jedoch bei Bifidobacterium lactis signifikant, die Stuhlfrequenz erhöhte sich hier um 1,5 Darmbewegungen pro Woche. Die Mediziner reagieren auf diese Ergebnisse mit einem vorsichtigen Optimismus, dass Probiotika bei Verstopfungen helfen könnten. Das gilt vor allem für Bifidobacterium lactis.

Da die ausgewerteten Studien jedoch relativ heterogen waren, sollten weitere Untersuchungen durchgeführt werden, um die Wirkung von verschiedenen Bakterienarten, Dosierungen und die Dauer der Anwendung bei Obstipation genauer zu bestimmen.

Quelle:

https://www.centrosan.com/Aktuelles/CentroSan-Newsletter/Newsletter-Archiv/2014/2014_11/Probiotika-koennen-die-Obstipation-lindern.php

http://www.naturheilkunde-lexikon.eu/lexikon-naturheilkunde/lexikon-l/lactobacillus/

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