DMSO (Dimethylsulfoxid)

Es gibt da etwas, was seit 150 Jahren bekannt ist, beim Menschen hervorragende Therapieerfolge erzielte, für kurze Zeit offiziell zugelassen war und dann aufgrund des enormen Erfolges wieder vom Markt genommen wurde – nur um jetzt eine Renaissance zu erleben. Die Rede ist von Dimethylsulfoxid. Sagt Ihnen nichts? Dann müssen Sie die Beschreibung lesen!

Was ist eigentlich dieses DMSO?

Die Industrie setzt DMSO (Dimethylsulfoxid) aufgrund seiner Wirkung schon lange als Lösungsmittel ein. Seit über fünfunddreißig Jahren ist es auch in der Human- und Tiermedizin zugelassen, denn es hat mannigfaltige und sehr beeindruckende Wirkungen auf den Körper. Doch darüber sollte man eigentlich gar nicht reden dürfen, wenn es nach dem Willen der Pharmalobby geht.

Hinweis: Anwenderregeln beachten! Nicht in Kontakt mit Kunststoff bringen (LD-PE, PET, PP)! Bei Raumtemperatur lagern (Gefrierpunkt +18,5°C)! Außerhalb der Reichweite von Kindern aufbewahren.

Unaufhaltsamer Alleskönner

DMSO ist kein Heilmittel, doch es kann den Körper dabei unterstützen, sich selbst zu regenerieren. Von den vielen positiven Eigenschaften des DMSO ragen zwei deutlich heraus: DMSO ist ein einzigartiges bipolares Lösungsmittel. Das heißt, es verbindet sich sowohl mit Wasser als auch mit Fetten – ist also wasser- und fettlöslich. Deshalb findet es in der Industrie als Lösungsmittel vielfältigen Einsatz.

Doch auch unser Körper enthält sehr viele wasser- und fettlösliche Stoffe. Und damit sind wir bei der zweiten wichtigen Qualität von DMSO: Es kann hervorragend als Trägersubstanz eingesetzt werden, da es alle in ihm gelösten Substanzen quasi als „Schlepper“ in die Zelle zu bringen vermag.

Diese Tatsache ermöglicht nun eine ganz andere Art der Therapie: Bestehende Behandlungsformen werden dank DMSO bereits in ihrem Ansatz unterstützt, gestärkt und optimiert. Denn was nützt die beste Feuerwehr, wenn sie nicht bis zum Brandherd durchdringen kann? Was bei der Feuerwehr Blaulicht und Sirene sind, die den Weg freimachen, das bewirkt im übertragenen Sinn DMSO im Körper. Es durchdringt mühelos organische Strukturen aus Fetten, Kohlehydraten und Wasser und bringt so das in ihm gelöste Arzneimittel bis in die Zelle hinein.

Man beachte: Viele Stoffe sind entweder wasser- oder fettlöslich – und scheitern, ohne in DMSO gelöst zu sein, schon an den ersten natürlichen „Barrieren“.

Zellregeneration

Gerade in akuten (Not-)Situationen, die pharmazeutische Medikamente unumgänglich machen, macht deren Kombinierung mit DMSO Sinn: Denn durch seine Wirkungsverstärkung kann man Arzneien niedriger dosieren und ergo fallen die Nebenwirkungen weniger schwer aus.

Dies öffnet vor allem in der Kortison-Behandlung neue Wege, lassen sich die Kortison-Langzeitdosierungen auf diese Weise doch oftmals unter die sogenannte Cushing-Schwelle drücken – also unter jenen Kortison-Grenzwert, der nach zweiwöchiger Einnahme bereits schwerwiegende Nebenwirkungen nach sich ziehen kann. Der Verstärkungsfaktor von DMSO liegt im Fall von Kortison bei zehn bis eintausend!

Davon abgesehen besitzt DMSO noch ganz viele andere Eigenschaften, die den Körper positiv unterstützen:

  • DMSO fängt freie Radikale und wandelt sie um, damit diese über die Nieren ausgeschieden werden können (antioxidative Wirkung);
  • DMSO hilft den Zellen beim Entgiften, kann allergische Reaktionen abschwächen und stärkt so das Immunsystem;
  • zudem hilft DMSO bei Muskel- und Gelenkschmerzen, wirkt entzündungshemmend und fördert die Konzentration;
  • wurden mit DMSO auch Narbenkeloide (Hautgeschwülste bei Narben) behandelt, wobei das Narbengewebe sich wieder zurückbildete und Schwellungen abklangen.
  • DMSO beugt Verhärtungen vor und beschleunigt die Wundheilung. Mikrobiologen konnten bereits mit einer 35-prozentigen DMSO-Lösung Bakterien in ihrem Wachstum hemmen.

Laut dem Naturwissenschaftler und Buchautor Dr. Hartmut Fischer kann man die verschiedenen Wirkungen von DMSO auf folgenden Nenner bringen: DMSO unterstützt und bewirkt – auch bei schwerwiegender Schädigung von Gewebe – die Neuordnung und Regeneration der Zellen oder schützt den Körper vorbeugend.

Hilfreich bei Krebs?

Fischer führt in seinem DMSO-Handbuch weiter aus, dieser Stoff könne sogar die Therapieansätze in der alternativen Krebsheilung revolutionieren.

Freiverkäufliche Substanzen wie DCA (Dichloressigsäure), rechtsdrehende Milchsäure oder auch Alpha-Liponsäure lassen große Heilungserfolge bei bösartigen Tumoren erwarten, kombiniert man sie mit DMSO.

Die drei erwähnten Stoffe haben eines gemeinsam: Sie beeinflussen auf positive Weise direkt die Mitochondrien – und somit die zentral wichtige „Batterie“ der Zelle. Weil sie die Funktion der Mitochondrien normalisieren und fördern, helfen sie indirekt bei der Zellatmung und dem programmierten Zelltod (als Schutzfunktion des Körpers).

Dichloressigsäure (DCA) treibt entartete Krebszellen in den programmierten Zelltod. Focus Gesundheit schreibt dazu: „Evangelos Michelakis von der University of Alberta beobachtete im Laborversuch, dass das Minimolekül die Rückbildung unterschiedlicher Tumore von Lunge, Brust und Gehirn bewirkt.“ Das Problem bei DCA ist jedoch, dass sie ätzend und nicht besonders gut löslich ist und so unter Umständen nicht resorbiert werden kann. Wie also bringt man DCA gefahrlos in Gewebe und Zelle? Die Antwort ist einfach: DCA löst sich sehr gut in DMSO!

Krebszellen produzieren sehr große Mengen an linksdrehender Milchsäure, welche das umliegende Gewebe schwächt und schädigt. Rechtsdrehende Milchsäure hingegen fördert den gesunden aeroben Stoffwechsel und kann ebenfalls mithelfen, die Mitochondrien zu reaktivieren.

Auch die Alpha-Liponsäure ist ein essentieller Bestandteil des Mitochondrienstoffwechsels, wobei sie als Koenzym auftritt. Zudem benötigt der Körper diesen Stoff, um verbrauchte Antioxidantien wie Vitamin C, Vitamin E, Koenzym Q10 und Glutathion zu erneuern.

Ein Wort zum richtigen Umgang mit DMSO:

Gerade weil DMSO ein hervorragendes Lösungs- und Schlepp-Mittel ist, muss man bei seiner Anwendung achtsam und im wahrsten Sinne des Wortes „sauber“ arbeiten. Denn das DMSO unterscheidet nicht zwischen erwünschten und unerwünschten Substanzen, es nimmt einfach alle in ihm gelösten Stoffe mit.

Grundsätzlich sollte man nur hochwertiges und somit reines DMSO in zertifizierter Pharmaqualität (Ph. Eur.) verwenden. Arbeitsmaterialien wie Behälter, Pipette und Löffel sollten nicht aus Plastik, sondern aus Glas oder Keramik bestehen. DMSO kann übrigens äußerlich, oral und intravenös angewendet werden. Eine genaue und sichere Wegleitung finden Sie im Buch von Hartmut Fischer.

Medizinische und pharmazeutische Forschungen lassen immer wieder erkennen, dass DMSO die größte Anzahl und Bandbreite von Wirkungen zu bieten hat, die jemals für ein einzelnes Mittel nachgewiesen werden konnten.

Fischers 292 Seiten dickes Buch ist Pflichtlektüre für alle, die sich ernsthaft mit DMSO befassen wollen!

Erfahrungsberichte

Ein beeindruckendes Beispiel für die Wirkung von DMSO erlebte der amerikanische Arzt Dr. Stanley Jacob. Er therapierte sieben Patienten, die an einer starken Schleimbeutelentzündung (Bursitis) litten und sich ohne fremde Hilfe weder an- noch ausziehen konnten. Jede Bewegung des Armes oder der Schultern bereitete ihnen extreme Schmerzen. Eine Linderung war frühestens in zwei Wochen zu erwarten. Also rieb Jacob die Patienten mit DMSO ein. Zwanzig Minuten danach „waren alle sieben Patienten entweder vollständig oder fast vollständig frei von Schmerzen. Alle konnten das erkrankte Schultergelenk merklich freier bewegen als zuvor.“

Eine 65-jährige Frau ging in Florida eigentlich zur Behandlung ihrer Schleimbeutelentzündung in die Klinik. Nach der DMSO-Behandlung klang nicht nur die Entzündung schnell ab, sondern auch die Phantom-Schmerzen, die sie seit der Amputation ihres Beines hatte, waren verschwunden.

Ein 71-jähriger Mann litt an Krampfadern. Aus reiner ‚Experimentierfreude‘ bepinselte er seine Beine regelmäßig mit einer DMSO-Lösung. Nach einigen Wochen bildeten sich die Varizen deutlich zurück und die Schmerzen und das Schweregefühl verschwanden.

Ein Achtjähriger hatte mehr als handtellergroße Mykosen (Verpilzungen) an seinen Unterschenkeln. Nach einer dreimaligen Anwendung von DMSO verschwand der Hautpilz spurlos und komplett.

Ein Kleinkind, welches an Ohrenentzündung litt, wurde mit einigen Tropfen DMSO-Lösung direkt ins Ohr therapiert. Nach wenigen Minuten versiegten die Schmerzenstränen und der Kleine konnte wieder lachen.

Ein anderes Kind litt an einer chronischen Entzündung des Gehörgangs mit Ekzembildung an der Ohrmuschel. Nach einer einmaligen Anwendung von verdünntem DMSO konnte der Junge endlich wieder problemlos schlafen und das Krankheitsbild war nach wenigen Tagen verschwunden.

Viele weitere hoffnungsgebende Erfahrungsberichte und Anwendungsanleitungen finden Sie im DMSO-Handbuch von Dr. Hartmut Fischer. Darin widmet er sich auch der DMSO-Anwendung bei Tieren. Mit DMSO muss achtsam umgegangen werden. Wer wirklich damit arbeiten will, sollte zuerst das DMSO-Handbuch lesen.

Gut zu Wissen

  • DMSO wurde bereits 1866 entdeckt, aber erst Anfang der 1960er Jahre beim Menschen angewendet. 1965 hatte die amerikanische FDA es mit einem sofortigen Verkaufsverbot belegt. Im Jahr 1973 wurde es wieder in der Schweiz, 1978 in Deutschland für die Humanmedizin zugelassen.
  • Medizinische Nebenwirkungen sind keine bekannt. DMSO gilt sogar als siebenmal sicherer als Aspirin.
  • Eine unangenehme „Nebenwirkung“ gibt es: Während der (oralen) DMSO-Anwendung entwickelt man einen starken Eigengeruch, der nach Knoblauch oder Austern riecht. Selber nimmt man das nicht wahr, die Umwelt hingegen schon. Der Geruch verflüchtigt sich jedoch nach circa drei Tagen.
  • Bakterien und Viren sind zu groß, als dass sie von DMSO mitgeschleppt werden könnten. Nur solche Stoffe, die von sich aus die oberste Hautschicht durchdringen können, werden in den Körper hinein mitgetragen.
  • Weltweit sind in über 125 Ländern gegen 11‘000 wissenschaftliche Artikel über die medizinische Anwendung sowie 40‘000 Artikel über die chemischen Eigenschaften von DMSO publiziert worden. – Warum erfährt man dann praktisch nichts darüber?
  • Die Antwort liegt natürlich auf der Hand: DMSO kann von der Pharmaindustrie nicht patentiert werden und ist daher finanziell nicht interessant, sondern bloß eine Konkurrenz zu viel teureren Produkten.

Die sechs Anwendungsregeln

Für den praktischen Gebrauch von DMSO sind sechs einfache Regeln zu beachten:

  1. Lagerung: DMSO muss bei Raumtemperatur gelagert werden.
  2. Kein Kunststoffkontakt: DMSO sollte bei der Lagerung, Abmessung, Anwendung nicht mit Kunststoffoberflächen in Kontakt kommen
  3. Konzentration: DMSO wird nicht unverdünnt verwendet.
  4. Sauberkeit: Bei der äußerlichen Anwendung muss die Haut vorher gereinigt werden
  5. Hautirritationen: Das typisch auftretende Kribbeln, Jucken oder Brennen bei äußerlicher Anwendung kann jederzeit durch Abwaschen unterbrochen werden.
  6. Geruchsentwicklung: Je nach Anwendungsmenge entwickelt sich durch Stoffwechselprozesse ein deutlich wahrnehmbarer Sulfid-Geruch in der Ausatmungsluft.

Zu 1.) DMSO wird erst ab ca. 18,5 °C Raumtemperatur flüssig. Bewahrt man es an einem kühleren Ort auf, so wird es in der Flasche fest und ist dann nicht sofort einsatzfähig, sondern muss erst wieder im Wasserbad oder auf der Heizung verflüssigt werden.

Zu 2.) Wenn DMSO mit Kunststoffflächen aller Art in Kontakt kommt, dazu gehören auch Möbellacke, PVC-Böden, Kunstlederbezüge, Kunstfasertextilien etc., so kommt es zu Wechselwirkungen. Meist werden diese Materialien schnell angelöst – es entstehen Flecken und Verfärbungen. Wichtiger noch ist jedoch, dass DMSO in Mess – oder Aufbewahrungsgefäßen aus Kunststoff, die an der Materialoberfläche enthaltenen Weichmacher, Farben oder sonstigen Produktionshilfsmittel heraus löst. Solche Stoffe möchte man natürlich keinesfalls auf die Haut, in den Verdauungstrakt oder die Blutbahn bringen, weshalb immer Gefäße/Hilfsmittel aus Glas, Porzellan oder Metall zu bevorzugen sind.

Ausnahme ist das sogenannte HD-Polyethylen, ein Kunststoffmaterial, welches ohne Weichmacher produziert wird. Flaschen aus HDPE sind also für die Aufbewahrung von DMSO geeignet.

Zu 3.) Dimethylsulfoxid kauft man in der Regel als Reinsubstanz, also ca. 99,8%ig. Angewendet wird es jedoch in Form von Verdünnungen in einem Bereich von ca. 75% (z.B. äußerlich am Fuß) bis herunter auf 1% (für Augentropfen). Ausnahmen sind die punktuelle Anwendung des puren DMSO auf Warzen, Aphten, Furunkeln o.ä. mit Hilfe eines hölzernen Wattestäbchens. Alle Verdünnungen kann man sich ganz einfach selbst herrichten.

Im einfachsten Fall benutzt man dafür reines Wasser. Bewährt hat sich jedoch die Verwendung der bekannten Magnesiumchlorid-Stammlösung oder -Sole. Dafür löst man 35 Gramm des Magnesiumsalzes (MgCl2 ∙ Hexahydrat) in einem Liter Wasser. Diese Stammlösung dient dann als Verdünnungsflüssigkeit für das DMSO.

Beispiel: Man möchte für die äußerliche Anwendung am Ellbogengelenk 60%iges DMSO herrichten: Dafür vermischt man in einem Glasgefäß 6 Teile DMSO mit 6 Teilen dieser Magnesiumchloridlösung. Das Abmessen geschieht im einfachsten Fall mit einem Metall-Teelöffel oder mit Skalierungsstrichen am Glasgefäß. Die kleinstmögliche Menge erhält man durch Mischen von einzelnen Tropfen der beiden Flüssigkeiten beispielsweise in einem Porzellaneierbecher. Dies bietet sich für Einzelanwendungen auf Wunden oder auch für Ohren- oder Nasentropfen an.

Aus vielen Anwendererfahrungen haben sich folgende Konzentrationen bei unterschiedlichen Behandlungszielen bewährt:

  • 75% äußerlich an den Füßen-/Beinen sowie zur punktuellen Anwendung auf Warzen, Aphten, Furunkeln o.ä.;
  • 50% äußerlich an Rumpf, Armen, Hals;
  • 25% äußerlich an Gesicht/Kopf sowie als Ohren-, Nasentropfen und Mundspülung;
  • 15% in steriler Form für Injektionen subkutan oder intramuskulär;
  • 1% als Augentropfen.

Diese Angaben können nur eine grobe Richtschnur sein, denn DMSO wird insbesondere an der Außenhaut individuell sehr unterschiedlich wahrgenommen. Es empfiehlt sich also durch Ausprobieren persönlich als wirksam und angenehm empfundene Verdünnungen zu finden.

Wird eine DMSO-Lösung äußerlich als „zu stark“ wahrgenommen, so kann jederzeit Wasser nachgesprüht oder das Hautareal mit einem feuchten Baumwolltuch oder unter fließendem Wasser abgewaschen werden. Dadurch wird die Verdünnung erhöht oder aber das weitere Eindringen von DMSO in die Haut einfach unterbrochen.

Zu 4.) Vor äußerlichen Anwendungen ist sehr genau darauf zu achten, dass sich keinerlei irritations-fördernde Substanzen auf dem Hautareal befinden. Inhaltsstoffe von Kosmetika, Sonnenschutzmittel (die sowieso niemand braucht), Lotionen, Farben, medizinische Cremes/Salben, etc. könnten sonst durch DMSO ins tiefere Gewebe transportiert werden und anhaltende Hautprobleme verursachen.

Zu 5.) Je nach Konzentration der verwendeten DMSO-Lösungen treten, da es sich um ein kapillarerweiterndes Mittel handelt, bei äußerlicher Anwendung erwartungsgemäß dennoch unterschiedlich starke Hautrötungen, Kribbeln, Brennen o. ä. auf, die jedoch erstens von Mensch zu Mensch sehr unterschiedlich ausfallen können und zweitens allesamt reversibel sind.

Wird also eine bestimmte Konzentration als zu „brennend“ empfunden, so kann man diese einfach abwaschen und erneut mit einer niedrigeren Konzentration testen.

Wird die Haut nach mehreren Anwendungen rissig, weil das DMSO auch die natürlichen Hautfette mit nach innen transportiert, so gönnt man ihr am besten eine Behandlungspause und pflegt sie mit Aloe oder einem naturbelassenen Pflanzenöl.

Zu 6.) Die typische Geruchsentwicklung, die übrigens bei allen Anwendungsformen egal ob äußerlich oder innerlich auftritt, entsteht durch Reduktion des DMSO zu Dimethylsulfid (DMS), welches über die Lunge gasförmig abgegeben wird.

DMS riecht „austernartig“, also ein typischer Meeresgeruch, der je nach Intensität auch als Knoblauch- oder Gemüseartig beschrieben wird. Bei dieser Reduktion wird biochemisch gesehen stoffwechselintern ein Sauerstoffatom „gewonnen“, so dass DMSO in diesem Falle quasi als Sauerstofflieferant oder Oxidans angesehen werden kann.

Das Ausmaß dieses Prozesses, und damit indirekt das Ausmaß der Geruchsentwicklung, hängt auch von der körperlichen Ausgangssituation des Anwenders ab. Der Geruch verschwindet bei einmaliger Einnahme/Anwendung nach ca. 2 Tagen. Dies sollte bei der therapeutischen Nutzung berücksichtigt werden, wenn Menschen beispielsweise im Beruf stehen oder sich in Gemeinschaftseinrichtungen aufhalten.

Kombinationsmöglichkeiten & Dosierung

DMSO kann mit allen bekannten alternativen Heilmitteln kombiniert werden. Entweder direkt durch vermischen vor der Anwendung oder indirekt durch parallele, aber zeitversetzte, Anwendung/Einnahme.

Am Beispiel von MMS: Man kann eine aktivierte und mit Wasser aufgefüllte MMS-Lösung direkt vor der Anwendung (äußerlich oder innerlich) mit DMSO versetzen, indem man die gewünschte Menge (siehe Dosierung) dazu rührt. Oder man kann DMSO, beispielsweise als tägliche Einmalgabe vormittags trinken/ einreiben und dann zu beliebigen Zeitpunkten die gewünschten MMS-Getränke konsumieren.

DMSO hat nämlich eine Halbwertszeit von über einem Tag, kreist somit die ganze Zeit über im Körper und kann die tagsüber verteilten MMS – Portionen quasi abholen.

Dosierung

Bei der äußerlichen Anwendung stellt sich weniger die Frage nach der Gramm-Dosierung als mehr nach der Konzentration der aufzutragenden Flüssigkeiten. Die wässrigen Verdünnungen sollten auf der Haut gut vertragen werden und können dann in beliebiger Menge angewendet werden.

Bei der innerlichen Anwendung geht man von einem gut wirksamen Basis-Richtwert von 0,1 Gramm pro Kilogramm Körpergewicht pro Tag aus, was bedeutet, dass ein 70 kg wiegender Mensch von ca. 7 Gramm DMSO (ca. 2,5 Teelöffel) eine spürbare Wirkung erwarten darf. Tägliche Höchstmengen, die in klinischen Studien angewendet wurden, betragen das zehnfache davon.

Ausblick

DMSO präsentiert sich nach allen Erfahrungen als ganzheitlich wirksamer Kanalöffner. Bei der Anwendung sind sechs einfache Grundregeln zu beachten. Es ermöglicht in erstaunlich harmonischer Weise Regulation und Regeneration von Stoffwechselprozessen, Zell-/Gewebefunktionen und Immunleistungen.

Darüber hinaus ist zu beobachten, dass auch geistig-seelische Wachstumsimpulse oder die Intensivierung von inneren Wahrnehmungen durch DMSO angestoßen und ermöglicht werden. Viele Rückmeldungen und Erfahrungsberichte von professionellen und privaten DMSO-Anwendern erstaunen mich selbst immer wieder aufs Neue.

Daraus ist zu lesen, dass sich uns diese Flüssigkeit individuell erschließt, indem wir ihre Wirkungen an und in uns beobachten und dadurch die Inspiration zu weiteren Anwendungsideen erwächst.

Quelle (Auszüge): https://stevenblack.wordpress.com/2015/04/06/dmso-praktische-anwendung-des-natrlichen-heilmittels/ https://www.zeitenschrift.com/artikel/was-ist-eigentlich-dieses-dmso

YouTube-Video von Dr. Hartmut Fischer:

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