Kokosöl

Kokosöl besitzt einzigartige Eigenschaften unsere Gesundheit auf vielen Ebenen zu fördern. Es spielt eine wichtige Rolle bei Herzgesundheit, Gewichtsabnahme, Stärkung unseres Immunsystems und Metabolismus sowie Funktionsunterstützung der Schilddrüse. Die Anwendung von Kokosöl wirkt sich auch sehr vorteilhaft auf die Haut und deren frisches, junges Aussehen aus.

Wichtig: Die heilende Wirkung von Kokosöl findet man ausschließlich in reinem, kaltgepresstem und unbehandeltem Bio-Kokosöl. Bei raffinierten und desodorierten Ölen verliert sich, bedingt durch die Verarbeitung, die Wirksamkeit.

Kokosöl ist ein natürliches gesättigtes Fett. Es gibt zwar viele gesättigte Fette aber viele von ihnen sind leider Erzeugnisse eines künstlichen Vorgangs namens Hydrogenation. Während der Hydrogenation werden die pflanzlichen Öle und Samenöle erhitzt und mit dadurch erstandenem Wasserstoff angereichert. So manipuliertes Öl wird ranzig und verdickt. Diese ungesättigten Öle sind auch als Transfette bekannt und gesundheitsschädlich.

Zu den wichtigsten Inhaltsstoffen von Kokosöl gehören:

  • Vitamine, Mineralien und Spurenelemente: Durch die Einnahme von Kokosöl werden eventuelle Mangelerscheinungen ausgeglichen.
  • Aminosäuren: Aminosäuren wirken sich leistungssteigernd auf Körper und Geist aus, werden aber vom Körper nicht selbst produziert und müssen daher mit der Nahrung aufgenommen werden. Da aber die meisten Nahrungsmittel nicht ausreichend Aminosäuren enthalten, kann durch die Einnahme von Kokosöl zusätzlich die leistungssteigernde Aminosäure aufgenommen werden.
  • Antioxidantien: Antioxidativ wirkende Enzyme, sogenannte Antioxidantien, sind wichtig für den menschlichen Körper, da sie Krankheiten bekämpfen. Da bei vielen Menschen aber zu wenig Antioxidantien im Körper vorhanden sind, kann man die Menge durch die Einnahme von Kokosöl erhöhen.
  • Laurinsäure: Laurinsäure verhilft dem Körper zur Selbsthilfe, indem sie das Immunsystem stärkt.

Wo kommt die besondere Kraft der Kokosnuss her?

Die Antwort lautet: Laurinsäure: 50 % des Inhalts des Kokosöls besteht aus diesem wertvollen Stoff, der sonst sehr selten in der Natur vorkommt. Laurinsäure hat antibakterielle Eigenschaften, die das Kokosöl zum natürlichen Abwehrmittel gegen Krankheiten macht. Hinzu kommt, dass es keine anderen Nahrungsmittel gibt, die mehr Laurinsäure beinhalten würden als das Kokosöl.

Außer Laurinsäure enthalten Kokosnüsse auch sog. Caprinsäuren, die ebenso antibakterielle Wirkung aufweisen. Das sind nur einige der gesundheitlichen Vorteile, die das Kokosöl für uns bereithält.

Kokosöl und das Herz

Herzerkrankungen werden oft erst dann wahrgenommen, wenn es bereits zum Herzinfarkt gekommen ist. Dass Vorsicht besser als Nachsicht ist, ist freilich eine Binsenweisheit, doch es ist nie zu oft gesagt, dass man durch gesunde Ernährung und gesunden Lebensstil dem eigenen Herz beste Dienste erweisen kann und soll.

Zuerst sollte man versuchen, die ungesättigten Gemüse- und Samenöle zu vermeiden, und zwar mit der Begründung, dass diese das Blut verdicken und zur Bildung vom Blutgerinnsel führen. Kokosöl im Gegensatz dazu stärkt das Blut.

Kokosöl und gesundes Gewicht

Dass Übergewicht die Qualität des menschlichen Lebens beeinträchtigt ist klar. Es ist auch klar, dass das Übergewichtig sein ein lästiger Begleiter vieler Krankheiten ist. Auch bei Gewichtsproblemen kann uns das Kokosöl durch seine, den Stoffwechsel anregenden, Eigenschaften Hilfe leisten.

Unter anderem tun wir unserer Schilddrüse etwas Gutes, wenn wir Kokosöl in unserer Nahrung verwenden. Eine träge funktionierende Schilddrüse macht es uns schwer, die zusätzlichen Pfunde zu verlieren, auch wenn man für viel körperliche Bewegung sorgt.

Kokosöl kann eine träge Schilddrüse wieder in Schwung bringen. Richtig funktionierender Stoffwechsel bedeutet dabei nicht nur einen schlanken Körper sondern auch ein starkes Immunsystem und zum Beispiel ein verbessertes Hautbild (Kokosöl fördert die Erneuerung der Hautzellen).

Kokosöl und Diabetes

Die Einnahme von Kokosöl verursacht keinen Insulin – Überschuss im Blut. Es versorgt den Körper mit Energie und entfaltet damit eine Kohlenhydratähnliche Wirkung, wobei es keine Nebenwirkungen hat, die Kohlenhydrate normalerweise auslösen. Es ist ein sehr wichtiger Vorteil für Menschen die von Diabetes bereits betroffen sind als auch für diejenigen, die die Veranlagung für Diabetes aufweisen.

Kokosöl bei Paradontose

Durch seine antibakterielle Wirkung kann eine Behandlung mit Kokosöl Parodontose vorbeugen bzw. Beschwerden lindern. Am besten ist hierbei die Anwendung des Ölziehens. Ein Esslöffel mit Öl einnehmen und im Mund hin und her durch die Zähne ziehen. Nach 10 Minuten des Ölziehens das Kokosöl ausspucken.

Kokosöl und die Haut

Kokosöl ist sowohl eine äußerst gesunde Speisezutat als auch bewährtes Kosmetikmittel, das von Masseuren oftmals verwendet wird. Aber auch zu Hause kann zum Kokosöl als Körperlotion gegriffen werden.

Kokosöl schützt die Haut vor der Wirkung freier Radikale sowie vor Alterungsprozessen. Seine Antiaging-Wirkung besteht darin, dass es das bindende Gewebe der Haut stärkt und dadurch feine Linien und Falten glättet. Die Bildung neuer Hautzellen wird ebenfalls gefördert, was die Haut jünger und glatter werden lässt.

Kokosöl für die äußerliche Anwendung:

Pickel und Akne:

Die regelmäßige Behandlung mit Kokosöl bewirkt, dass der Haut genügend Feuchtigkeit zugeführt wird und die antibakterielle Wirkung des Öls lässt Entzündungen schnell wieder verschwinden. Außerdem reinigt das Kokosöl die Haut gründlich, so dass es erst gar nicht zu Entzündungen kommt.

Schuppenflechte:

Die Anwendung von Kokosöl bewirkt eine ausreichende Feuchtigkeit der Haut, so dass sich die Schuppenflechte nicht so schnell nachbilden kann.

Neurodermitis:

Die entzündungshemmende Wirkung von Kokosöl lindert den starken Juckreiz und lässt aufgekratzte entzündliche Stellen schneller abheilen.

Cellulite:

Die dellenförmige Hautveränderungen, häufig an den Oberschenkeln, sind für die meisten Frauen ein Albtraum. Cellulite, oder auch Orangenhaut genannt, entsteht durch Ablagerungen in den unteren Hautschichten. Die Pflege mit Kokosöl bewirkt, dass die Haut mit ausreichend Feuchtigkeit versorgt wird, gestrafft wird und somit ein gleichmäßiges Hautbild entsteht.

Herpes:

Menschen, die unter Herpes leiden, suchen meist lange vergeblich nach einem schnell wirksamen Mittel. Das Kokosöl mit seiner antibakteriellen Wirkung lässt die Entzündung schnell abklingen und verhindert, dass sich der Herpes weiter ausbreitet.

Mückenstiche & Co.:

Kokosöl mögen Mücken und anderes Ungeziefer so gar nicht. Als Körperlotion aufgetragen, gerade in den warmen Monaten, ist Kokosöl die Wunderwaffe gegen Insektenstiche.

Pilzerkrankungen:

Die Anwendung von Kokosöl bei Pilzerkrankungen, wie zum Beispiel Nagelpilz ist sehr wirkungsvoll. Der Pilz wird bereits vor der Ausbreitung abgetötet. Auch bei Scheidenpilz anwendbar.

Warzen:

Eine Alternative zu den unzähligen Produkten bei Warzen ist das Kokosöl. Auf sanfte Art und ohne jegliche Nebenwirkungen wirkt es gegen die auslösenden Bakterien der Warzen und lässt sie, bei regelmäßigem Auftragen, schnell und schmerzlos verschwinden.

Kokosöl für die Haare

Ist das Haar trocken, stumpf und brüchig wirkt es ungepflegt. Unmengen von Pflegeprodukten versprechen Besserung. Nicht nur, dass viele dieser Produkte recht teuer sind, auch sollte man sich einmal die Mühe machen, auf die zum Teil fragwürdigen Inhaltsstoffe zu achten.

Eine sanfte aber sehr wirkungsvolle Art seine Haare zu pflegen, ist die regelmäßige Behandlung mit Kokosöl. Auf natürliche Weise und ganz ohne Nebenwirkungen gibt Kokosöl dem Haar ausreichend Feuchtigkeit und macht es geschmeidig. Zudem stimuliert es die Haarwurzel und beugt somit Haarausfall vor. Das Haar wirkt nach einiger Zeit wieder jung und gesund.

Kokosöl in der Küche

So gut das Olivenöl für Salatdressings auch ist, sollte es wegen seiner chemischen Eigenschaften zum Braten nicht verwendet werden. Schon überhaupt nicht geeignet zum Braten sind andere pflanzlichen Öle, wie z.B. aus Soja, Mais, Sonnenblumen, Distel und Raps. Diese Öle gehören zu den Omega-6-Fettsäuren, die beim Erhitzen schädliche Stoffe entstehen lassen.

Warum ist Kokosöl besser als andere Öle?

Grund Nr. 1:

Transfette sind nicht die einzige ungesunde Form, in die Omega-6-Fettsäuren durch das Erhitzen ausarten. Viel gefährlicher sind die anderen toxischen Substanzen, die dabei entstehen. Das Braten zerstört Antioxidantien im Öl, das dadurch oxidiert. Diese Oxidation wiederum löst eine ganze Reihe an chemischen Vorgängen aus, die ein im natürlichen Zustand gesundes Öl zu einer schädlichen Substanz machen.

Grund Nr. 2:

Die Mehrheit der Pflanzenöle ist genetisch verändert (eng. GMO). Das betrifft z.B. Soja-, Mais- und Distelöl.

Grund Nr. 3:

Das Verwenden von Pflanzenölen beim Braten führt zum Überschuss an geschädigten Omega-6-Fettsäuren in unserer Diät und das Ungleichgewicht zwischen Omega 6 und Omega 3 gilt als gesundheitsschädlich. Kokosöl ist das einzige Öl, das beim Erhitzen seine natürlichen Eigenschaften nicht verliert. Daher empfiehlt sich, anstelle von Butter, Olivenöl, Pflanzenöle, Margarine oder anderen Ölen für das Braten Kokosöl zu verwenden, auch in dem Fall, wenn das Kochbuch-Rezept uns gerade was anderes vorschreibt.

Unabhängig zu dem zuvor Geschriebenen muss erwähnt werden, dass man auf das Braten bei der Zubereitung von Speisen am besten ganz verzichten sollte. Wem dies allerdings schwer fällt, sollte sich zumindest für Kokosöl entscheiden!

Dass Kokosöl gesund und sicher ist, kann man auch daran erkennen, dass es in Kindernahrungsmittel verwendet wird. Es kann auch von schwangeren sowie stillenden Frauen sicher eingenommen werden. Es wird auch in Krankenhäusern bei kritisch Kranken und bei Patienten mit Krankheiten des Verdauungstraktes angewendet. Genauso gut können ältere Menschen das Kokosöl in ihrer Diät einsetzen.

Quelle: http://www.biomedizin-blog.de/de/kokosoel-und-seine-rolle-fuer-unsere-gesundheit-wp261-108.html

Quelle: http://www.heilmed-krankheit.de/kokosoel—das-naturheilmittel.html

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