Nierentee

nachfolgend finden Sie Informationen über die Einzelkomponenten dieses Paketes

Die Goldrute (Solidago)

wächst in ganz Europa. Das Korbrutengewächs finden wir vor allem an Waldrändern und Lichtungen. Sie wird bis zu etwa einem Meter hoch. Die Blüten leuchten in einem sehr schönen Gelb – daher der Name. Sie wird in der Heilkunde als Tee eingesetzt. Damit werden auch Spülungen und Waschungen vorgenommen. Geerntet werden die Blüten vor allem von August bis Oktober.

Goldrutentee wirkt antibakteriell

Ihr goldenes Gelb verschönt unsere Wiesen im Spätherbst. Die Inhaltsstoffe wirken vor allem bei Erkrankungen des Nieren-Blasentrakts. Sie werden als Tee, als Tinktur oder als Kräuterwein verabreicht. Sie müssen darauf achten, dass Sie beim Apotheker die Echte Goldrute kaufe und diese innerhalb eines Jahres anwenden, denn danach verliert die Pflanze ihre Wirksamkeit.

Wenn Sie eine Kur zur Durchspülung Ihrer Harnwege mit Goldrute-Präparaten durchführen, dann müssen Sie darauf achten, dass Sie reichlich Flüssigkeit zu sich nehmen, denn Goldrute wirkt stark entwässernd. Den Tee kann man auch zu Mundspülungen und zum Gurgeln verwenden, er hat eine antibakterielle Wirkung.

Darüber hinaus heilt und wirkt Goldrute noch bei folgenden Gesundheitsproblemen:

  • Reinigt die ableitenden Harnwege
  • Hilft gegen Blasen- und Nierensteine
  • Schützt vor einer Reizblase
  • Kann bei Geschwüren verwendet werden
  • Hilft bei schlecht heilenden Wunden
  • Wird bei lockeren Zähnen und Zahnfleischbluten angewendet
  • Sie wirkt krampflösend

Die gesunden Inhaltsstoffe der Goldrute

  • Pflanzliche Schleimstoffe
  • Saponine
  • Wichtige Gerbstoffe
  • Ätherische Öle

Zutaten und Zubereitung Goldrute:

Ein bis zwei gestrichene Teelöffel mit einem Viertelliter kaltem Wasser ansetzen, aufkochen, kurz ziehen lassen. Dreimal täglich eine Tasse trinken. Diese Lösung 1 : 1 mit Wasser verdünnen, für Mundspülungen und die Pflege von Wunden verwenden.

Das Labkraut

gehört zu den eher unscheinbaren Kräutern, es ist sehr zart und unauffällig. Echtes Labkraut ist gelbblühend und nicht ganz so häufig wie das weißblühende Wiesenlabkraut.

Anwendungen Labkraut:

Echtes Labkraut wurde bei unseren Vorfahren häufig zur Käseherstellung genutzt, noch heute findet es zur Herstellung des englischen Chesterkäse Verwendung. In vorchristlicher Zeit dienten viele Kräuter als Zutat zum Bierbrauen. Zu diesen Bierkräutern, aus denen Heilbiere hergestellt wurden, gehörte auch das Labkraut.

Jedes Kraut hatte seine eigene Wirkung und Labkraut galt als harntreibend.Die harntreibende Wirkung wird auch heute noch in vielen Kräuterbüchern beschrieben, zudem gilt Labkraut als Frauenkraut. Es gehörte zu den Bettstrohkräutern, welche den Schwangeren zur Geburt ins Bett gelegt wurden, zum Schutz und für eine leichte Geburt.

Heilende Anwendungen von Labkraut:

Es gibt viele volkstümliche Heilanwendungen für Labkraut, zumeist wird dafür der Tee getrunken. Wegen seiner beruhigenden Wirkung eignet es sich auch für ein Kräuterduftkissen.

Tee aus Labkraut:

Der Tee wirkt stimmungsaufhellend und beruhigend, er wird sowohl zur Nervenstärkung als auch bei depressiver Verstimmung getrunken. Darüber hinaus ist er harntreibend, hilft bei Krämpfen, Durchfall, zu hohen Cholesterinwerten und Lymphstau.

Äußerlich unterstützt dieser Tee bei Geschwüren, Blutungen, Wunden und Ausschlägen. Hierfür werden in Tee getränkte Umschläge gemacht. Ein Fußbad mit Labkraut kann bei müden Beinen helfen.

Für den Tee einen Teelöffel des frischen oder getrockneten Krauts mit 200 ml kochendem Wasser übergießen und zwei Minuten ziehen lassen.

Die Taubnessel

wird als Heilpflanze unter anderem bei Atemwegserkrankungen, Blähungen und bei Frauenleiden verwendet. Für diese Anwendungsbereiche stellt man einen Tee aus ihren Blüten und dem Kraut her. Äußerlich kann die Taubnessel für Bäder oder Umschläge bei Ausschlägen, Verbrennungen und Krampfadern genutzt werden.

Die Weiße Taubnessel ist eine ausdauernde krautige Pflanze. Auf ihrem vierkantigen Stängel stehen ihre Blätter, welche jenen der Brennnessel ähneln, aber im Unterschied zu diesen keine Brennhaare aufweisen. Auch sind die Taubnessel und die Brennnessel nicht direkt miteinander verwandt.

Die Blütezeit der Taubnessel ist von April bis Oktober. Ihre großen weißen Blüten geben dann nicht nur einen intensiven Honigduft ab, sie werden auch von Bienen als gute Nektarquelle geschätzt.

Wirksame Inhaltsstoffe der Taubnessel:

  • ätherische Öle
  • Bitterstoffe
  • Cholin
  • Flavonglycoside
  • Gerbstoffe (Gerbsäure, Labiat-Gerbstoffe)
  • Histamin
  • Saponine
  • Schleimstoffe
  • Tyramin

Heilwirkung und Anwendungsgebiete der Taubnessel:

Der Taubnessel wird eine Reihe von Wirkungen zugeschrieben, unter anderem soll sie adstringierend, antibakteriell, beruhigend, blutreinigend, blutstillend, entzündungshemmend, harntreibend, krampflösend und schleimlösend sein.

Auf folgenden Gebieten findet sie daher Anwendung:

  • Asthma
  • Atemwegserkrankungen
  • Ausschläge
  • Blasenleiden
  • Bronchitis
  • Darmstörungen
  • Ekzeme
  • Erkältung
  • Fieber
  • Furunkel
  • Gicht
  • Hämorrhoiden
  • Husten
  • Krampfadern
  • Magen-Darm-Beschwerden
  • Menstruationsbeschwerden
  • Prostataschwellung
  • Schlaflosigkeit
  • Vaginalbeschwerden
  • Verbrennungen
  • Verdauungsschwäche
  • Wechseljahresbeschwerden
  • Weißfluss
  • Wundheilung
  • Zyklusstörungen

Quelle: http://www.gesunde-hausmittel.de/goldrute

Quelle (Auszüge): http://www.kostbarenatur.net/anwendung-und-inhaltsstoffe/echtes-labkraut/

Quelle (Auszüge): https://gesund.co.at/taubnessel-heilpflanzenlexikon-24547/

« Zurück zum Index