Vitamin E

Pflanzliches Vitamin E leistet einen wichtigen Beitrag zur Bekämpfung freier Radikale, zum Zell- und Gefäßschutz sowie zur Steigerung der Leistungsfähigkeit.

D-alpha Tocopherol ist die wirksamste Form des Vitamin E. Es gehört zu den fettlöslichen Vitaminen und wird gespeichert in Leber, Fettgewebe, Herz, Muskeln, Hoden, Gebärmutter und Blut sowie in den Nebennieren und in der Hirnanhangdrüse.

Ein Milligramm Alpha-Tocopherol entspricht 1,5 I.E. Vitamin E. Es gehört zu den antioxidativen Vitaminen und verhindert die Oxidation von Fettbestandteilen ebenso wie die von Vitamin A, Selen, zwei Schwefelaminosäuren und Vitamin C. Außerdem steigert es die Wirksamkeit von Vitamin A.

Es schützt die wertvollen ungesättigten Fettsäuren (wie Linol- und Linolensäure), indem es deren Abbau durch Sauerstoffeinwirkung verhindert. Es wirkt als Schutzstoff bei zahlreichen biochemischen Vorgängen in Zellen und Zellwänden.

Vitamin E ist zur Zuckerspeicherung notwendig, unterstützt die ungestörte Bildung von Vitamin A aus Beta-Karotin, von Proteinen, Enzymen und Hormonen. Es unterstützt in Zusammenarbeit mit Selen die Bildung von Antikörpern und Fresszellen der Abwehr.

Es fördert den Energiestoffwechsel, sorgt für richtiges Gewebewachstum und die Gesundheit der roten Blutkörperchen. Anders als andere fettlösliche Vitamine wird Vitamin E nur kurz im Körper gespeichert.

Es lässt uns jünger aussehen, weil es das Altern der Zellen verzögert, liefert dem Körper Sauerstoff für mehr Ausdauer, schützt zusammen mit Vitamin A die Lungen, hilft bei der Verhinderung verschiedener Krebsarten, beschleunigt die Heilung von Verbrennungen (man kann es dazu auch direkt auf die Haut auftragen) und verhindert hässliche Narbenbildung.

Vitamin E hat eine harntreibende und blutdrucksenkende Wirkung und hilft bei der Vorbeugung von Fehlgeburten. Zur Linderung von Beinkrämpfen und Muskelkater ist es ebenso hilfreich wie zur Verminderung des Risikos an Alzheimer, Schlaganfall oder Herzinfarkt zu erkranken.

Die besten natürlichen Quellen sind Sonnenblumenkerne, Weizenkeime, Sojabohnen, kalt gepresste Pflanzenöle, Nüsse, Rosenkohl, grüne Blattgemüse, Spinat, Vollweizen, Vollkornflocken und Eier.

Bei gechlortem Trinkwasser braucht man mehr Vitamin E, auch schwangere und stillende Frauen und solche, die die Pille oder andere Hormone nehmen, haben einen höheren Bedarf.

Hitze, Sauerstoff, Frost, industrielle Bearbeitung, Eisen, Chlor und Mineralöl zerstören Vitamin E.

Quelle: http://www.naturheilkunde-lexikon.eu/lexikon-naturheilkunde/lexikon-v/vitamin-e/

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