Zedernüsse

“Die Perlen der Taiga”

Die sibirische Gesundheit gilt in Russland als vorbildlich, und das auch dank der kleinen Zedernuss, die nicht nur vor Skorbut schützt, sondern im rauen Klima mit notwendigen Vitaminen und Mineralien versorgt.

Klein wie Groß erfreuen sich am ausgezeichneten Geschmack der wild gesammelten „Perlen der Taiga“. Geschälte Zedernüsse gab es früher nicht zu kaufen, erst durch das Entstehen von Schälfabriken in den letzten Jahrzehnten kommt diese wertvolle Urnahrung nun auch bei uns in Europa an.

Zedernüsse, die „Nüsse“ der sibirischen Zeder (Pinus sibirica), sind bei uns kaum bekannt und wenig genutzt. Die sibirische Zeder ist ein immergrüner Baum, der an geeigneten Standorten bis zu 40 Meter hoch werden kann. Sie ist ein naher Verwandter der alpinen Pinie (Zirbelkiefer und auch Arve genannt).

Bemerkenswert ist, dass die Zedernüsse aus Wildsammlung kommen und damit nie den Einflüssen von Züchtung, Hybridisierung, Genmanipulierung und selbst Düngung ausgesetzt waren.

Damit erhalten Sie ein unvergleichliches Naturprodukt mit einer ursprünglichen Vitalität – genauso wie es die ländliche russische Bevölkerung schon seit Jahrhunderten nutzt. Zum Nachweis der Kontrolle sind sie biozertifiziert.

Inhaltsstoffe Nüsse:

Der hohe Nähr- und Gesundheitswert der Zedernuss liegt in den Fetten (rund 90% ungesättigte Fettsäuren, Pinol-, Pinolensäure), Eiweißen (hoher Anteil essentieller Aminosäuren) und einer Reihe von Vitalstoffen. Zedernüsse sind reich an Eisen, Magnesium und Spurenelementen wie Mangan, Kupfer, Zink und Kobalt sowie Vitaminen (vor allem der E- und B-Gruppe). Der Vitamin-E-Gehalt ist so hoch, dass die Samen lange Zeit vor dem Ranzigwerden geschützt sind (16 mg / 100 g = 160% Tagesbedarf).

Außerordentlich hoch ist ihr Gehalt an Phospholipiden (Lecithin). Somit kann die Zedernuss als „Soja des Nordens“ bezeichnet werden. Phospholipide gehören zu den Fetten und verbessern die Aufnahme von Fettsäuren und fettlöslichen Vitaminen.

Wofür sind Zedernüsse gut?

Zedernüsse können Allergikern helfen, nicht nur bei Allergien auf Nüsse und Milch.

Zedernüsse, aufbereitet als Nuss-Sahne oder Nussmilch, werden traditionell sowohl stillenden Müttern zur Vermehrung der Milchbildung als auch Schwangeren empfohlen. Zedernüsse sollten in der Nahrung von Kindern und Jugendlichen reichlich vorhanden sein: Sie unterstützen sowohl die körperliche wie geistige Entwicklung. Außerdem fördern sie die Rehabilitation nach schweren Krankheiten, bei Gewichtsverlust und Appetitmangel.

Zedernuss-Sahne wurde in Sibirien als Heilmittel bei Tuberkulose eingesetzt und wird heute noch bei zuviel Magensäure, Entzündung der Magenschleimhaut, Magengeschwüren sowie Leiden des Zwölffingerdarms, der Nieren und bei Nervenstörungen angewandt.

Verwendung:

  • Pur: als Knabbersnack, zum Bestreuen von Salaten, Obstgerichten, Eis und Gebäck
  • Zutat für: Frucht-Nuss-Mischungen, Müslis, Frischkornbrei oder für ein Pesto Flüssig: Nussmilch (zuzubereiten wie andere Nussmilchsorten)
  • Aromastark: Leicht angeröstet schmecken sie noch intensiver und eignen sich dann als Füllung und als besondere Note für leckere Gemüse- und Reisgerichte.

Zedernussöl:

Seit alters her wird aus den Zedernüssen das kostbare Öl hergestellt, es ist von heller Bernsteinfarbe und schmeckt angenehm nussartig. Was den Geschmack angeht, so kann sich das Zedernussöl problemlos mit den besten Sorten von Oliven- und Mandelölen messen.

Daher ist dieses ökologisch reine Produkt aus der Gourmet-Küche nicht mehr wegzudenken. Selbstverständlich wird das Öl durch Kaltpressung gewonnen, so dass die Vitalstoffe der Zedernüsse erhalten bleiben. Erhitzung tut dem Öl nicht gut, daher sollten Sie es nur für kalte bzw. leicht warme Speisen verwenden.

Dieses kostbare Elixier der Altgläubigen und Schamanen war uns in unserer Kindheit lediglich aus Büchern bekannt. Erst mit der maschinellen Schälung der Samen (Zedernuss) der Sibirischen Zeder (pinus sibirica) wurde auch deren Kaltpressung im größeren Umfang möglich. Zedernussöl aus biologischem Anbau sollte in der feine Küche nicht fehlen!

Inhaltsstoffe Öl:

Man kann praktisch jedes pflanzliche Öl durch Zedernussöl ersetzen, es selbst kann jedoch durch kein anderes vollwertig ersetzt werden.

Es enthält über 26% einfach gesättigte Fettsäuren und über 65% mehrfach ungesättigte Fettsäuren. Zedernussöl gehört zu den wenigen Ölen, die einen hohen Gehalt an Vitamin E aufweisen (ca. 30 mg pro 100 g). Vitamin E trägt dazu bei, die Zellen vor oxidativem Stress zu schützen.

Erfahrungen mit Zedernussöl:

Sibirisches Zedernussöl gilt allgemein als stärkend.

Sehr empfehlenswert ist es für Personen, die unter ungünstigen klimatischen und ökologischen Bedingungen leben, bzw. starken Energiefeldern ausgesetzt sind, und auch bei starker psychischer und emotionaler Anspannung.

In Russland enthalten etliche Kosmetika Zedernussöl wegen dessen für die Erhaltung gesunder Haut förderlichen Eigenschaften.

Verzehrempfehlung Öl:

Bis zu 3-mal täglich 1 Teelöffel (3 ml) zu bzw. mit den Mahlzeiten einnehmen. Besonders köstlich zu frischen, bunten Salaten, leicht warmen Gerichten und Rohkostspezialitäten, die ein hochwertiges Öl erfordern.

Aufbewahrung:

Bei Zimmertemperatur, trocken und dunkel aufbewahren. Zedernussöl ist sehr empfindlich gegenüber UV-Licht. Es ist daher stets lichtgeschützt aufzubewahren, vor allem direktes Sonnenlicht (auch nur für wenige Minuten) ist zu vermeiden.

Quelle: http://www.taiga-store.de/zedernprodukte

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