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Zeolith und Bentonit

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Zeolith entsteht, wenn Lava ins Meer fließt und das kochende Wasser dem geschmolzenen Gestein feinste Poren und Röhren verleiht. Dadurch erhält das mikroporöse Tuffgestein winzige Hohlräume und hat eine Struktur wie ein Schwamm. Die Gesamtoberfläche ist deswegen enorm, bei 1 Gramm Zeolith sind es ca. 1.000m², 10 Gramm entsprechen daher ca. der Fläche eines großen Fußballfeldes!

Bentonit entsteht durch die Verwitterung vulkanischer Asche, das aus verschiedenen Mineralien wie Feldspat, Glimmer oder Quarz besteht. Der Hauptbestandteil enthält jedoch das Schichtsilikat Montmorillonit, aufgrund dessen Bentonit eine besonders hohe Quellfähigkeit und Wasseraufnahmefähigkeit aufweist.

Weiters haben Zeolith als auch Bentonit eine sehr stark negative Ladung, wodurch positiv geladene Stoffe angezogen werden und somit beide in der Lage sind, dem Organismus schädliche Stoffe zu entziehen.

Allgemeine Anwendungen

Derzeit sind rund 100 natürliche Zeolithe bekannt, die aufgrund ihrer Mikroporenstruktur in der Industrie als Reinigungsmittel, beispielsweise in Wasserklärwerken zur Entfernung von Giftstoffen und Schmutz aus dem Abwasser, in Waschmitteln als Enthärter, als Molekularsieb zur Trennung unterschiedlich großer Moleküle oder sogar zur Dekontamination nach Atomunfällen zwecks Aufnahme der radioaktiven Schwermetalle genutzt werden.

Aufgrund der Eigenschaft, dass Zeolith ca. 30 – 40 Prozent des Eigengewichts an Wasser aufnehmen und speichern kann wird es daher beispielsweise für Katzenstreu verwendet, das gleichzeitig Gerüche beseitigt. Zeolith kann aber auch Mineralien abgeben und wird daher in der Landwirtschaft als Dünger und Futtermittel-Zusatz verwendet.

Medizinischen Anwendungen

Der Hauptnutzen von Zeolith-Klinoptilolith besteht in der Entgiftung, da Zeolith Schwermetalle (z.B. Blei, Nickel, Arsen, Aluminium, Cäsium), Radionuklide, Oxidantien, Nitrosamine, Pestizide, Stoffwechselprodukte und Ammoniumsalze bereits im Darm adsorbiert.

Aufgrund der belegten Zahlen der WHO soll ein Viertel aller Krankheiten auf chronische Vergiftungen zurückzuführen sein, 90 Millionen Menschen leiden unter Schwermetall-Vergiftungen.

Aber auch Bakterien, Pilze und Viren werden abgetötet bzw. durch die Adhäsion unschädlich gemacht.

Oft wird jedoch behauptet, dass Zeolith – aufgrund der Bindung der Toxine im Darm – Vergiftungen vorbeugen oder stoppen kann, jedoch nicht in der Lage ist, bereits vorhandene schädliche Substanzen aus dem Blut, den Organen und Geweben entfernen kann.

Dieser Behauptung widerspricht jedoch Dr. Karl Hecht, ein emeritierter Professor für Physiologie an der Charité Berlin, der sowohl in Forschungsarbeiten als auch am eigenen Körper festgestellt hat, dass Zeolith sehr wohl in der Lage ist, auch Gewebe zu entgiften. Die Entgiftung erfolgt am schnellsten und einfachsten, wenn die Toxine sich in den Zellzwischenräumen befinden, länger dauert es natürlich, wenn sich die Giftstoffe bereits in den Zellen befinden. Jedoch ist grundsätzlich in beiden Fällen eine Entgiftung möglich!

Löst sich Aluminium aus Zeolith?

Von mancher Seite wird behauptet, dass sich das in Zeolith enthaltene Aluminium aufgrund des niedrigen pH-Wertes der Magensäure lösen und den Körper belasten könnte. Das Aluminium löst sich in gewissen Mengen aus dem Zeolith und kann daher auch im Stuhl nachgewiesen werden. Der entscheidende Punkt ist allerdings, dass es weder in den Blutkreislauf gelangt noch sich im Körper anreichert, was sowohl in einer Studie an Ratten als auch an Sportlern nachgewiesen werden konnte.

Anders sieht es jedoch mit synthetisch hergestelltem Zeolith aus. Da dieses sogenannte Zeolith A weniger stabil ist, gelangt bei diesem Aluminium auch in den Blutkreislauf! Daher unbedingt natürliches Zeolith verwenden!

Zeolith und Bentonit als Katalysator und Mineralien-Quelle

Die im Zeolith unregelmäßig verteilten Alkali- und Erdalkali-Ionen werden leicht abgegeben, aber auch Silizium löst sich und gelangt über die Darmschleimhaut ins Blut. Daher kann der Körper auch mit essenziellen Mineralien versorgt werden, was besonders während einer Entgiftung wichtig ist, da in dieser Zeit generell ein Mineralien-Mangel herrscht.

Zeolith wirkt im Nahrungsbrei wie ein Katalysator für die Verdauungsprozesse, die Verarbeitung der Nahrung zu resorbierbaren Verbindungen wird gefördert und die verbesserte Verdauung unterstützt die Entgiftung zusätzlich.

Aber auch Bentonit weist einen hohen Anteil an Mineralstoffen und Spurenelementen auf, die sich positiv auf den gesamten Körper auswirken sollen. Die Wirkung beginnt bereits im Mund, wo es zur Besiedelung mit positiven Keimen in der Mundflora beiträgt.

Was ist der Unterschied zwischen Zeolith und Bentonit?

Diese beiden Mineralerden unterscheiden sich in der Struktur, Zeolith ist ein Vulkangestein und hat ein Kristallgitter, wohingegen das Tonmineral Bentonit ein Schichtgestein ist. Beide verfügen über stark entgiftende und schadstoffbindende Eigenschaften, was über Adsorption und Ionenaustausch funktioniert.

Bentonit bildet bei Berührung mit Wasser einen schleimartigen Film, der sich schützend auf die Darmschleimhäute legt und somit etwas sanfter und beruhigender als Zeolith wirkt. Andererseits ist Zeolith ein wenig stärker entgiftend, bei einem gereizten Verdauungssystem sollte man daher erst mit Bentonit beginnen und später Zeolith dazu nehmen oder nur mit Zeolith weiter machen.

Bei welchen Beschwerden kann / sollte man Zeolith / Bentonit einsetzen?

  • Prinzipiell bei jeder Krankheit, auch begleitend zur Schulmedizin
  • Bei Hautkrankheiten (allergische Dermatitis, Psoriasis, Akne, Ekzemen,…) innerlich und äußerlich
  • Bei Verbrennungen, offenen Beinen und schlecht heilenden Wunden
  • Bei Allergien, Heuschnupfen, erhöhtem Histaminspiegel in Kombination mit Spirulina
  • Bei akuten Viruserkrankungen wie z.B. Hepatitis in Kombination mit einem Vitamin B-Komplex
  • Bei Leberproblemen
  • Bei Migräneanfällen oder einem Kater nach übermäßigem Alkoholkonsum
  • Bei Krebserkrankungen
  • Bei Übersäuerung
  • Bei Pilzinfektionen
  • Und vielen weiteren mehr………………………..

Zeolith und Medikamente

Manches Mal stößt man in Bezug auf die Einnahme von Zeolith auf Aussagen, dass man es nicht einnehmen soll, wenn man Medikamente nimmt, da diese dann nicht mehr wirken! Aufgrund der Haupteigenschaft von Zeolith und Bentonit, schädliche Stoffe an sich zu binden, werden natürlich auch manche Medikamente gebunden, wenn man diese zeitgleich einnimmt.

Hält man sich jedoch an einen zeitlichen Abstand von 2 Stunden zwischen der Medikamenten- und der Zeolith- bzw. Bentonit-Einnahme, können die Mineralerden wie gewünscht entgiften, ohne die Medikamentenwirkung zu beeinträchtigen.

Anwendung und Dosierung

Zeolith und auch Bentonit nimmt man am besten auf leeren Magen ca. 30 Minuten vor den Mahlzeiten oder ca. 2 Stunden nach einer leichten Mahlzeit und nicht gemeinsam mit Nahrungsergänzungen oder Medikamenten ein.

Man sollte die Anwendung mit einer niedrigen Anfangs-Dosis beginnen (z.B. einmal täglich mit einem ¼ oder ½ Teelöffel) und langsam steigern, die Einnahme-Empfehlungen liegen bei täglich ca. 3 Gramm (ca. zweimal täglich 1 gestrichener Teelöffel). Zu jeder Einnahme trinkt man 1 – 2 große Gläser stilles Wasser.

Während einer Zeolith-/Bentonit-/Heilerde-Entgiftungskur ist es essenziell, genügend Flüssigkeit zu sich zu nehmen, da nur so die Entgiftung auch funktionieren kann! Zeolith und Bentonit binden die Giftstoffe an sich und sorgen dafür, dass diese über den Stuhl ausgeschieden werden, was jedoch nur funktioniert, wenn auch genügend Flüssigkeit getrunken wird! Sollte dies nicht der Fall sein, wird wertvolles Gewebewasser verwendet und die Heilerden wirken verstopfend und dehydrierend, was jedoch eindeutig ein Anwenderfehler ist und nicht an Zeolith oder Bentonit liegt!

Über den Tag verteilt sollte man 30ml Flüssigkeit je kg Körpergewicht einplanen (zusätzlich zu den Gläsern, die man bei der eigentlichen Einnahme trinkt). Ein Teil der täglichen Flüssigkeitsmenge kann auch Kräutertee oder verdünnte Gemüsesäfte sein. Auf Kaffee, Schwarztee, unverdünnte Säfte, gekaufte Smoothies und Pflanzenmilch sollte man während einer Entgiftungskur verzichten. Sollten Sie auch während der Kur nicht darauf verzichten können, rechnen Sie nur jeweils die Hälfte zu Ihrer Trinksollmenge.

Die Erhaltungs-Dosis bei therapeutischer Anwendung sollte höher sein als bei einer prophylaktischen Einnahme. Bei Beginn der Einnahme kann es unter Umständen zu Durchfall kommen.

Da Zeolith auch Medikamente und Vitalstoff-Supplementierungen adsorbiert und dadurch deren Wirksamkeit einschränken könnte, darf es nicht zeitgleich mit Medikamenten eingenommen werden bzw. sollte eventuell die Vitalstoff-Supplementierung erhöht werden.

Grundsätzlich sollte man weder Zeolith noch andere Heilerden dauerhaft, sondern stets kurweise (z.B. 10 Tage bis 4 Wochen, bei Bedarf bis zu 3 Monate) einnehmen. Bei länger als 3 Wochen dauernder Einnahme kann man zwischendurch auch ein bis zwei Tag problemlos pausieren.

Eine Anwendung von Zeolith oder Bentonit bei schweren Erkrankungen oder während einer Schwangerschaft sollte unbedingt begleitend durch einen Arzt oder Heilpraktiker erfolgen. Durch Analysen von Blut, Urin und Haaren wird die Therapie überwacht, da in diesen Proben der Toxingehalt bestimmt werden kann.

Fazit

Leider gibt es noch sehr wenige Humanstudien über die Zeolith- bzw. Bentonit-Anwendung, es fehlen die wissenschaftlichen Nachweise. Jedoch sind erste Ergebnisse aus Zell- und Tierversuchen vor allem bei Krebserkrankungen vielversprechend und können hoffentlich sehr bald durch Humanstudien untermauert werden.

Nichtsdestotrotz kann man mit einer Bentonit- oder auch Zeolith-Einnahme prinzipiell nichts falsch machen (außer man trinkt zu wenig), es ist ungiftig, geschmacksneutral und außer eventuell auftretendem Durchfall beim Therapiestart könnte es sogar gesundheitsfördernd sein!

Quellen:

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