L-Arginin / L-Citrullin Pulver

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L-Arginin / L-Citrullin Pulver

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L-Arginin / L-Citrullin loses Pulver

L-Arginin / L-Citrullin loses Pulver ist eine ergänzend bilanzierte Diät zur alimentären Unterstützung einer Therapie bei erektiler Dysfunktion und daher nicht als einzige Nahrungsquelle geeignet. Nur unter ärztlicher Aufsicht verwenden!

Zutaten: L-Arginin Hydrochlorid, L-Citrullin
Inhalt: 500g
Nährstoffe pro Tagesverzehr: 2g Pulver entsprechen 1,17 g L-Arginin und 0,6g L-Citrullin
Verpackung: hochwertiges Miron-Violettglas
Verzehrempfehlung: 1 x täglich 1 Messlöffel ( 2g) Pulver in einem Glas Wasser einrühren und zu einer Mahlzeit trinken

Artikelnummer: RF050 Kategorie: Schlüsselworte: , , , , , , , , ,

Beschreibung

L-Citrullin bildet die Vorstufe zu L-Arginin, die Kombination dieser beiden Aminosäuren ergänzen sich somit auf ideale Weise, lesen Sie dazu in nachfolgenden Punkten mehr:

Die Aminosäure Arginin ist gut wasserlöslich und reagiert aufgrund ihrer stickstoffhaltigen Seitenkette stark alkalisch. Da Arginin Bestandteil der meisten Proteine ist, wird sie von allen Lebewesen in recht großen Mengen benötigt.

Zwar kann der menschliche Körper Arginin selber herstellen, doch ist dies vor allem bei Kleinkindern und während der Schwangerschaft oder Wachstumsphase nicht ausreichend. Die Aminosäure muss für eine gesunde Entwicklung also in genügender Menge über die Nahrung aufgenommen werden. Gleiches gilt ebenso für Erwachsene mit bestimmten Erkrankungen, wie beispielsweise Arterienverkalkung oder Bluthochdruck. Auch nach Unfällen oder bei körperlichem und seelischem Stress reicht die eigene Arginin-Produktion meist nicht aus.

Pflanzliche Lebensmittel, vor allem Nüsse, Sojabohnen und Buchweizen, enthalten sehr viel Arginin. Aber auch Schwein, Huhn und Fisch sind reich an der stickstoffhaltigen Aminosäure, wobei ich Schweinefleisch allerdings keinesfalls empfehle.

Arginin-Mangelerscheinungen können eine Anfälligkeit für Infektionen, ein krankhaft erhöhter Ammoniakgehalt des Blutes und Wundheilungsstörungen sein. Aber auch eine Reihe von Gefäßerkrankungen können als Folge von zu geringen Arginin-Mengen im Körper auftreten. Ein zu hoher Arginin-Genuss ist allerdings ebenfalls schädlich. Folgen sind Magenprobleme mit Durchfall und Übelkeit.

Das Arginin ist nämlich in der Lage, mit Sauerstoff zu reagieren, um den winzigen körpereigenen Botenstoff Stickstoffmonoxid (N0) zu bilden. Dieser wiederum hat positive Wirkung auf die Gefäßerweiterung, den Blutdruck und die Blutversorgung der Organe. Für die Erforschung des Zusammenhangs zwischen Arginin, Stickstoffmonoxid und Blutkreislaufsystem erhielten die Amerikaner Robert Furchgott, Louis Ignarro und Ferid Murad 1998 den Nobelpreis für Physiologie und Medizin. Und selbst beim Lernen und dem Geruchssinn spielt Stickstoffmonoxid – und damit Arginin als Vorstufe – eine entscheidende Rolle.

Die Sache mit der Gefäßerweiterung und dem NO hat eine weitere Bedeutung: bei der Therapie erektiler Dysfunktionen (=Erektionsstörungen).

So konnten Wissenschaftler an Rattenversuchen zeigen, dass argininreiche Kost den Muskelaufbau durch Stimulation des Wachstumshormons Somatotropin fördert. Mehr Muskelmasse wiederum führt zu einem erhöhten Grundumsatz, wodurch die Fettverbrennung indirekt angeregt wird.

Gleichzeitig wiesen die Forscher bei ihrer Studie nach, dass im Blut der mit zusätzlichem Arginin gefütterten Ratten weniger Aminosäureketten vorhanden waren. Da eine zu hohe Konzentration dieser Ketten eine Insulinresistenz verursachen kann, verringert Arginin möglicherweise auch das Diabetesrisiko.
Und auch das Immunsystem wird durch Arginin positiv beeinflusst. So steigt durch Arginin die Aktivität, aber auch das Zellwachstum und die Differenzierung der Zellen werden angeregt. Gleichzeitig spielt Arginin bei der Entgiftung von Ammoniak – das beim Proteinabbau im Körper freigesetzt wird – eine entscheidende Rolle.

Citrullin ist eine Aminosäure, die zwar in unserem Organismus – vor allem bei der Entgiftung – eine Rolle spielt, allerdings nur sehr selten in Proteine eingebaut wird. Während jeweils drei Basen unserer Erbsubstanz für eine bestimmte Aminosäure kodieren, gibt es daher auch kein Triplett, das in Citrullin „übersetzt“ wird.
Zu finden ist die Aminosäure dennoch beispielsweise in den Haarbälgen, aber auch im Gerinnungsstoff Fibrin. In die Peptid- oder Proteinketten wird dabei erst Arginin eingebaut, das dann im Nachhinein in Citrullin umgewandelt wird (Rogers G. E. et al.: The origin of citrulline-containing proteins in the hair follicle and the chemical nature of trichohyalin, an intracellular precursor; Biochim Biophys Acta; 1977; 495(1); S. 159-175).

Citrullin entsteht außerdem als Zwischenprodukt im Harnstoffwechsel, bei dem stickstoffhaltige Verbindungen umgewandelt und über die Niere ausgeschieden werden. Bei der Synthese von Stickstoffmonoxid (NO), einem gasförmigen Botenstoff unseres Organismus, der für die Blutversorgung der Organe nötig ist, wird ebenfalls auch Citrullin hergestellt. Entdeckt wurde die Aminosäure erstmals in der Schale der Wassermelone, die sehr reich an Citrullin ist.
Patienten, die an der rheumatoiden Arthritis leiden, bilden Antikörper gegen körpereigenes Citrullin, das sich auf der Oberfläche des Gerinnungsfaktors Fibrin befindet. Das Fibrin wird vor allem bei Entzündungen in den Gelenken vermehrt gebildet, wo es dann zu den schmerzhaften Autoimmunreaktionen kommt.

Citrullin gilt darüber hinaus als potenzsteigernd, da es die Blutgefäße erweitert und die Libido verbessert.

Ebenso wird häufig die positive Wirkung von Citrullin (in Verbindung mit Malat) auf Wachstumshormone und die Insulinausschüttung angepriesen, weshalb es in vielen Nahrungsergänzungsmitteln für Kraftsportler und Bodybuilder angeboten wird.


Hinweis:
Nahrungsergänzungsmittel sind kein Ersatz für eine ausgewogene und abwechslungsreiche Ernährung sowie eine gesunde Lebensweise, außerhalb der Reichweite von kleinen Kindern aufbewahren, kühl und trocken lagern sowie die maximale Tagesdosis nicht überschreiten!

Zusätzliche Information

Gewicht 500 g

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